... jedenfalls thailaendisches New Year. Da das neue Jahr auch gleich mit den heissesten Tagen im Jahr zusammenfaelt (heute hatten wir in etwa 42 Grad), wird es 3 Tage lang mit dem Waterfestival gefeiert. Warum Water? Weil an jeder Ecke eine Horde Kindern und Jugendlicher steht und einen mit Wasser bombadiert. Ist absolut genial!
Gestern war der erste der drei Tage - und natuerlich lieferten wir uns mit den Kindern eine riesige Wasserschlacht. So triefend nass wie wir waren, war nicht an eine Rueckkehr ins Buero zu denken, also sind wir mit den Kindern mitgefahren, die runter zum Fluss sind. Der Pickup, bei dem ich dabei war, war auch mit Wasserfaessern gefuellt, so dass die Kinder die Passanten genau so nass machen konnten, wie sie selbst schon waren. Wir sassen also alle auf der Kante der Ladeflaeche des Pickups und sind damit durch die Stadt. War super witzig. Allerdings ein Wunder, dass niemand waehrend der Fahrt rausfiel. Nach einigem Rumkurven sind wir dann zum Fluss gefahren - allerdings flussaufwaerts von der Stelle, wo wir sonst waren.
Da keiner wusste, was wir da machen sollten, sind die anderen dann weiter zur normalen Stelle. Ich, eine Caremother (bezahlte Kraefte, die sich um die Kinder kuemmern) und ein Maedel sind allerdings den Fluss runter geschwommen und so zur Stelle gekommen, an der die anderen schon gewartet haben. Hab mir dabei die eine oder andere Schramme geholt, aber das war es wert :)
Heute war Annie und mein freier Tag, das hiess erstmal ausschlafen und dann zur Bakery (die auch von Baan Unrak, meinem Waisenhaus, betrieben wird). Da gibts Muesli - allerdings doppelt so teuer wie ein normales Essen. Egal, MUESLI!!!!
Nach einem oppulenten Fruehstueck sind wir zu einem Tempel auf der anderen Seite des Sees gefahren - und waren pitschnass... Mal von der leichten Gefahr abgesehen, die Kuebel voll Wasser, ins Gesicht der Mofafahrerin bedeuten, wars aber eine gute Sache, bedenkt man die Hitze. Der Tempel war super, ich werd ein paar Bilder reinstellen. Besonders beeindruckt hat mich die Tatsache, dass die Menschen in dem Tempel zu hunderten ihr Mittagessen hatten (zur Ehre des Feiertages) und auch zu hunderten geschlafen haben. Ist das nicht super, wenn der Tempel kein Heiligtum ist, in dem man am besten nichtmal atmet und nur leise redet? Das ist so viel mehr ein Teil des Lebens. Mal davon abgesehen, dass ich das fuer eine tolle Sache halte, einen angenehmen Ort zu schaffen, an dem sich Spiritualitaet, Leben und Relaxing treffen. Wuerd ich auch sofort machen: meditieren und dann einschlafen :)
Wir haben uns da viel Zeit gelassen, das war super. Danach sind wir weiter zu einem anderen Tempel ("Chedi"), der hat mir allerdings nicht sonderlich gut gefallen, war ziemlich runtergekommen. Also nix interessantes da zu erzaehlen.
War ein sehr schoener Tag! Wir haben zwar auf dem Papier nicht viel gemacht, aber uns fuer alles Zeit gelassen und die Umgebung auf uns wirken lassen.
Soweit von mir fuers erste.
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