Sunday, August 8, 2010

Chiang Mai II

Die Huette im Wald
Naja, wozu heisst das hier auch "Regenzeit"

Das Maennchen geht zur Jagd

Elefantenbad








Am Dienstag ging's dann gleich mit dem naechsten Highlight weiter: ein 3-Tage-Wanderausflug im Dschungel. Das war toll!
Wir wurden direkt am Hotel abgeholt und dann ca. 1 Stunde in die Pampa gefahren. Schon da wurde klar: wir hatten total Glueck mit der Gruppe. Alle waren wir ungefaehr im selben Alter: ein Paerchen aus Deutschland, ein Paerchen aus Schottland und ein Franzose, der gerade auf seiner Weltreise war.
Erster Stopp: Elefantenreiten. Normalerweise ist so eine Touri-Fliessband-Sache ja nie so der Wahn, aber das war TOLL! Ich durfte auf dem Nacken des riesigen Viechs sitzen und konnte ihn so immer fuettern, waehrend wir durch einen klenen Wald gefuert wurden. Schon toll so ein gigantisches Tier zu reiten. Mit lenken war's natuerlich nix, aber auch so war's schoen. Wir hatten auch ein Jungtier dabei, das fleissig um Bananen gebettelt hat.

Monday, August 2, 2010

Chiang Mai...

...da hab mal keine Hoehenangst

Avatar laesst gruessen

Matze beim Sprung


vorher...



... blieb auch toll. Das "romantische Abendessen mit Kulturshow" hat sich wenig ueberraschend als Tourifalle rausgestellt, aber wir hatten trotzdem nen schoenen Abend. Und die anderen Unternehmenungen waren alle toll.




Am Abend drauf (den Tag hatten wir am Pool verbracht) sind wir auf den Sonntagsmarkt - und das war einfach, geht man naemlich aus unserem Hotel raus ist man schon drauf. Der Markt erstreckte sich auf ca 2 Kilometern die Strasse entlang und bot alles von Essen und Frauensachen an. Also Schals, Schmuck und Tand in Huelle und Fuelle. Dementsprechend geraedert war Matze dann auch, als wir am Ende des Marktes angekommen waren. Fuer mich war's allerdings toll :) Nachdem wir uns zurueck zu unserem Hotel gekaempft hatten, schauten wir dann "The Beach" an, schliesslich sind wir in Thailand und waren auch auf dem Strand, an dem der Film gedreht wurde.




Montag wurd's dann richtig interessant.... mit dem "Flight of the Gibbons". Mitten im Dschungel sind dicke Stahlseile zwischen den riesigen Baeumen gespannt und man selbst wird an nem Haken dran gehaengt und schnurrrrrrrrrt dann von einem Baumplateau zum naechsten. Das allein ist schon super aufregend, ueber die Baumwipfel der kleineren Baeume und ueber Ahaenge drueber zu fliegen. Damit das dann ueber 2 Stunden nicht langweilig wird gibt's noch kleine Variationen. Eine davon war zum Beispiel von einem weiteren Seil zu baumeln, das am grossen Stahltau haengt. Man muss sich also nicht nur hinsetzen und surrt langsam los, sondern man muss abspringen und faellt ein kleines Stueck (siehe Foto von Matze) - und dann landet man in einem grossen Netz dass man tunlichst nicht verpassen sollte und krabbelt an diesem dann auf die naechste Baumplatform hoch. Das alles war super, hat mir aber wenig Angst gemacht. Anders sah's da schon beim Abseilen aus. Wir wurden 3x abgeseilt und hingen dabei immer in der Gnade (oder eher Kompetenz) des Guides. Der kroenende Abschluss praesentierte sich dann auch in einem unglaubilich hohem Baum (Avatar laesst gruessen), bei dem jeder sich seinem eigenen Abgrund stellen konnte. Huiiiiiii hatte ich Muffensausen!!

Saturday, July 24, 2010

Ayutthaya




Bevor wir unseren Trip planten, hatte ich mich kundig gemacht, was andere Reisende in Sangkhlaburi so als Reisetipps hatten und Ayutthaya wurde dabei eigentlich immer genannt. Die Stadt war im 16. Jahrhundert die Hauptstadt Thailands (damals ja wahrscheinlich eher Siam?!) und auch kulturell tonangebend. Dementsprechend gab's auch ziemlich viele Ruinen und Tempelanlagen zu besichtigen, die zwar sehr schoen und interessant waren, aber es war auch gleichzeitig so heiss, dass wir relativ schnell aufgaben. Macht nix, war trotzdem schoen - ausserdem war es ja sowiso nur ein Zwischenstopp. Am naechsten Abend ging's naemlich gleich mit dem Nachtbus weiter. Das war uebrigens gar nicht so einfach. Der Nachtzug nach Chiang Mai war naemlich schon vollends ausgebucht und am ersten Busbahnhof meinten sie nur, wir muessten wieder zurueck nach Bangkok um von dort aus weiter zu fahren. Unser netter Tuktukfahren fuer den Tag wusste allerdigns Abhilfe und fuhr uns zu nem anderen Busbahnhof. Saemtliche VIP-Busse (jaja, ich bin inzwischen ziemlich verwoehnt) waren ausverkauft - ich denke mal, weil Freitag war und jeder Pendler heim wollte - und so nahmen wir einen 2. Klasse-Bus. 2. Klasse bedeutet anscheined nicht nur enger und weniger Komfort, sondern auch, "Mal gucken wann wir Lust haben loszufahren", der kam naemlich mit einer saftigen Verspaetung von 1,5 Stunden an. Bei einer Fahrtzeit von Bangkok nach Ayutthaya von 1 Stunde ist das gar nicht so wenig. Die Nacht war auch dementsprechen unbequem. Jetzt sind wir allerdings in Chiang Mai in einem suuuper tollen schoenen Hotel und konnten nachschlafen. Da sieht die Welt schon viel besser aus. Vor allem wenn die Temperatur bei sehr angenehmen 25 Grad liegt und die Stadt neben gut sortierten Buchlaeden (Terry Prattchett!!!) und Optiker auch generell eine angenehme Atmosphaere und jede Menge zu unternehmen bietet. Heute Abend zum Beispiel gehen wir zu einem "romantischen Dinner" mit kulturshow und morgen winkt das schoene Shopping und ab Dienstag eine faszinierende Trekkingtour :) Schee isses!

Koh Phi Phi...














... ist sehr schoen, aber super touristisch. Wir hatten es allerdings richtig gemacht: im Internet ein Resort mit besonders guten Bewertungen rausgesucht und dann die meiste Zeit dort am kleinen Privatstrand verbracht.
Koh Phi Phi ist landschaftlich krassssss idyllisch! Also wirklich total schoen, man kann fast nur tolle Fotos machen. Einen Tag verbrachten wir mit einer Schnorchel-tour, die allerdings nicht so der Hammer war. Einfach zuviel Andrang. Wir waren zu 30st und haben auch unter Wasser hauptsaechlich tote Korallen gesehen. Naja, war trotzdem ganz schoen. Ein kleines Abenteuer erwartete uns dann auch am Ende: wir besuchten Maya-Beach, der Strand an dem "The Beach", ein Hollywoodstreifen mit Leonardo Di Caprio, gefilmt wurde. Der Zugang war in einer Bucht mit ziemlichem Wellengang, man schwamm auf eine kleine Treppe zu, die den Felsen hinauf- und in eine enge Felsspalte hinauffuehrte. Der Wellengang machte das ganze allerdings nicht ganz einfach und man wurde gegen den einen oder anderen Felsen geschleudert. Die Treppe fuehrte dann allerdings in ein kleines Tal durch das sich ein Sandweg durch tropische Vegetation schlaengelte um dann an diesem Traumstrand aus weissem, pudrigen Sand in einer wunderschoenen Bucht zu enden. Ein kleiner Wehrmutstropfen war leider Horden von betrunkenen Amis und ziemlich viel Muell (wahrscheinlich durch die Horden Touris). Eine kleine Ironie lag uebrigens noch darin, dass die beste Unterwasserwelt im Hafen zu diesem Beach zu bestaunen war - wie natuerlich niemand anschaute, weil ja jeder zur Bucht pilgerte... Wir hatten es allerdings nicht lange ausgehalten und waren deshalb frueher zum Boot zurueckgekehrt - und deswegen konnt ich dann doch noch schoen schnorcheln. Ganz ungefaehrlich war's wahrscheinlich nicht, weil dauernd Boote ankamen und ablegten, bin also ziemlich froh, dass mich nicht jemand ausversehen mit der Schiffsschraube nen Kopf kuerzer gemacht hat. \
Also, Koh Phi Phi ist toll, aber was mich ziemlich gestoert hat: voll von Party-packern (Backpacker wuerd ich sie nicht nennen, da sie nicht am Land selbst sondern nur an einer grossartigen Buehne fuer ihre Parties interessiert sind). Meist haben wir von denen aber nix mitgekriegt auf unserem abgelegenen Strand. Die Weiterreise gen Norden ging's dann via Faehre, Bus, noch ein Bus (ich HASSE diese Touri-Viehtransporte) und letztendlich Nachtzug. Den fand ich auch ziemlich toll! Bis um ca 20 Uhr sass man sich gegenueber und hatte einen Tisch (zum Kartenspielen!), dann kam jemand, klappte die Baenke runter und machte die Betten - und es war schlafenszeit. Wir dachten uns "nagut, ist normalerweise nicht unsere Schlafenszeit, aber angesichts der Ankunftszeit in Bangkok von 6 Uhr morgens waer frueh schlafen keine schlechte Idee". Da waren allerdings Haendler anderer Meinung, die um 21 Uhr nochmal schreiend durch die Wagen streiften um doch nochmal das eine oder andere zu verkaufen. Naja. Matze fand's dann auch nicht so toll, zumal das Licht nie ausgemacht wurde. Aber trotzdem, ich fand's unuebertroffen. Im Bus kann man ja nie so richtig schlafen, weil man die Fuesse nicht hochlegen und den Kopf nicht richtig hinlegen kann, das ist hier total moeglich (auch wenn man besser nicht groesser als ich sein sollte, so von der Banklaenge her). Ausserdem war die Aussicht total schoen und der Anfang mit Tisch war auch super. Wo es hin ging? Nach Bangkok um dort sofort in den Zug nach Ayutthaya umzusteigen.

Hua Hin - oder: Thailaendische Krankenhaeuser sehen von innen auch nicht viel anders aus




Dramatischer Titel, was?! Da komm ich spaeter zu.
In Hua Hin hatte Matze das krasseste Hotel gebucht. Wir hatten ein Resort am A.. der Welt - aber das war's wert. Es lag direkt am Strand und wir hatten einen Butler!!!! Den mussten wir uns zwar mit ca 30 anderen Hotelzimmern teilen, aber ich kann gut und gerne sagen, dass wir ihn wahrscheinlich am intensivsten beschaeftigt haben. Am zweiten Tag bekam ich naemlich eine Magenverstimmung mit... naja, allem Drum und Dran. Ich war schon in der Nacht dauernd mit Bauchschmerzen aufgewacht und zum Klo gerannt. Der Morgen fing dementsprechend nicht sonderlich gut an. Bis in's Fruehstueck-Restaurant hab ich's dann noch geschafft - ihnen allerdings relativ schnell in den Vorgarten gekotzt... Sie haben mich dann so diskret wie moeglich zu meinem Raum geschafft. Allerdings musste ich trotzdem einige Meter laufen, die dann leider nicht mehr so doll waren. Als ich ihnen dann im Gang ohnmaechtig wurde, war's das dann auch fuer die hoteleigene Krankenschwester das Zeichen: die muss in's Krankenhaus. Im Nachinein glaub ich, haett' ich das nicht wirklich gebraucht, einfach liegen lassen und mit Elektrolyten vollpumpen haett wahrscheinlich auch gelangt. Aber nagut, so ist's eben ne gute Urlaubsgeschichte geworden... Ich wurde dann mitsamt Butler und Matze (und 3 Krankenschwestern) wegen totaler Dehydration in's naechstgelegene Krankenhaus gefahren worden, an den Tropf gehaengt und nach 2 Stunden fidel wieder entlassen. Der Arzt fragte auch, ob ich nicht noch eine Nacht bleiben wollte... tsss: NOE!!! Unser toller Butler war die ganze Zeit dabei um uns bei Laune zu halten und fuer Uebersetzungsschwierigkeiten hinwegzuhelfen. Der Weg zurueck ging dann im hoteleigenen Auto mit Ledersitzen von Statten (sehr mutig, hihi) und ich wurde vom stellvertretenen Hotelmanager mit Handschlag und Vornamen begruesst, der sich FURCHTBAR fuer das ganze entschuldigte und sich persoenlich drum kuemmern wollte, dass es mir auch gut ging. Ich war inzwischen wieder fast vollstaendig wieder hergestellt und uns war die ganzen Umstaende, die sie sich gemacht hatten fast ein bisschen peinlich. Warum sie sich alle so entschuldigten? Ich hatte am Abend vorher im Hotelrestaurant (genauer gesagt, EINEM der Hotelrestaurants) gegessen.
Die naechsten 2 Tage waren dann noch sehr schoen. Das Hotel ist einfach purer Luxus: als wir am Strand lagen kamen verschiedene Hotelangestellte, einer verteilte kalte Handtuecher zur Erfrischung, die naechste wollte unsere Sonnenbrillen putzen und der letzte verteilte Melonenstueckchen!!! Wir verbrachten die Tage natuerlich hautpsaechlich am Strand mit Schwimmen und Jetski fahren (wir sind gefahren wie die Deppen und wurden auch einmal koeniglich runter geschleudert - das war super!) und einen Nachmittag haben wir uns Roller gemietet und sind in's 40-minuten-entfernte Hua Hin um unsere Weiterfahrt zu buchen. Wir machten das Meiste aus unserem Besuch in dem Hotel, indem wir den Nachtbus nach Koh Phi Phi nahmen und den ganzen letzten Tag noch im Hotel abhingen. :)

Bangkok

Am naechsten Morgen ging's dann auch mit dem fruehesten (naja, fruehest ertragbaren) Bus nach Bangkok, ich wollte ja Nata bei ihrem Tattoo-Stechen das schwitzige Haendchen halten und trotzdem puenktlich am Flughafen sein. Und, natuerlich, das mit dem Haendchenhalten hat natuerlich auch in Bangkok nicht geklappt (die Theorie des ueber-alles-stolpern-aber-wenn-man's-braucht-nicht-finden stimmt naemlich auch furer Bangkok) - und welches Tattoostudio macht schon vor 12 Uhr Mittags auf... naja.
Ich hatte damit genug Zeit mit den oeffentlichen Verkehrsmitteln zum Flughafen zu fahren. Darueber bin ich auch ziemlich stolz, dass ich in Bangkok Bus fahren kann. Ohne Plan und ohne Leute die Englisch sprechen ist das naemlich eine ziemliche Herausforderung - vor allem wenn man die Schilder an den Haltestellen nicht lesen kann.
Den Matze dann am Flughafen nach 4 Monaten wieder in die Arme schliessen zu koennen war natuerlich schon toll. Und er hat mir dann auch gleich gezeigt, wie sich der Standard dieser Reise zu meinem normalen Reisestandard unterscheiden wuerde, indem er uns in's Siam@Siam gebucht hatte, ein total luxurioeses Designhotel in dem man keinen Handschlag selbst tun darf. Das ist natuerlich der absolute Kulturschock zu meinen normalen Reiseunterkuenften, die sich immer im Bereich von 150-400 Baht befinden und ementsprechend nur nen winzigen Raum mit hartem Bett zur Verfuegung stellen und sich daneben um nix kuemmern. Das Hotel war also ziemlich toll, mit einer Bar auf dem Dach und einem Pool auf dem 25. Stock mit Blick auf das geschaeftige Bangkok. Aber, wie sich herausstellen sollte, war das erst der Anfang!!!
Was vom ersten Tag noch uebrig blieb mit Abholen, Einchecken und Hotel-bestaunen haben wir damit verbracht, in Siam ein bisschen spazieren zu gehen und uns die grossen Einkaufscenter anzusehen, die direkt vor der Haustuer sind und uns eine Thai-massage geben zu lassen. Meine erste uebrigens. Und letzte. Ich kann einfach keinen Sinn darin sehen, jemanden dafuer zu bezahlen mich zu verpruegeln ;)
Den naechsten Tag haben wir dann touri-gemaess verbracht, indem wir uns den Koenigspalast und die Kao San Road angesehen haben. Am Koenigspalast haben sie uns - wie im Maerz mit Jimi und Klaus - versucht erstmal zu naeppen und uns zu einem Nebeneingang geschickt, an dem ein Schlepper stand, der uns erklaeren wollte dass jetzt ne GANZ schlechte Zeit sei den Palast zu besuchen und wir lieber erstmal in ein TukTuk steigen sollten um uns andere Sachen anzusehen. Hah! Nicht nochmal! Ich war ja diesmal vorgewarnt und hab Matze dann ganz resolut an dem Arsch vorbeigezogen und - natuerlich - der Palast war offen und wir hatten ne tolle Tour. Abends sind wir in die Kao San Road gefahren um Nata zu treffen. Sie hatte es uebrigens inzwischen geschafft, sich Bamboo-tattowieren zu lassen. Der Bamboo-stick, der das ganze Erlebnis zu einem traditionellen Erlebnis gemacht hatte stellte sich uebrigens als... Essstaebchen heraus!!! xD Auf ihre Verwunderung hin meinte der Tattowieren dann nur: "Ist doch Bambus"...

Am naechsten Tag ging's dann nach Hua Hin. Uebrigens fuer 300 Baht pro Person anstatt, wie sie uns in einem "Reisebuero" am Tag vorher weismachen wollten fuer 1500 Baht pro Person... Es ist einfach schoen, inzwischen ein bisschen Bescheid zu wissen wie der Hase laeuft!

Matze kommt!!

dekadenter Maedelsabend
Ich hab die Bruecke besiegt

...


Am Sonntag (okay okay, vor 2 Wochen schon) kam der Matze am Flughafen in Bangkok an und laeutete damit meinen laengsten Urlaub in Thailand ein.
Er hatte den ganzen Weg von Deutschland nach Thailand zu meistern und ich nur den Weg Sangkhlaburi-Bangkok - und ich musste interessanterweise trotzdem frueher aufbrechen.






Um am Sonntag auch wirklich puenktlich am Gate zu stehen, hab ich mich schon am Samstag auf die Socken gemacht. Witzigerweise hatte Natalia (mit der ich schon bei einem frueheren Urlaub nach Kanchanaburi gefahren war) genau fuer dieses Wochenende geplant, auch nach Bangkok zu fahren. Sie allerdings leider um Sangkhla zu verlassen. Wir haben uns dann Samstag Mittag auf den Weg nach Kanchanaburi gemacht. Kancha ist zwar ein ziemliches Drecksnest (jedenfalls das Meiste was ich davon gesehen hab), aber sie wollte unbedingt ein Bambus-Tattoo machen lassen. Ein Bambus-Tattoo ist die traditionelle thailaendische Art des Tattoostechens, bei dem die Nadel auf einem Bambus-Stecken festgemacht wird und per Hand in die Haut gestochen wird. Allerdings ist das in Thailand so eine Sache: wenn man sie nicht braucht, stolpert man alle 2 Meter ueber TukTuks, Massagesalons und Tattoolaeden. Nur wenn man sie braucht, wird's eng. Der Tattoo-shop der Nata empfohlen worden war, hatte leider zu gemacht und auch sonst verlief unsere Suche ergebnislos. So war die verbrachte Nacht in !@#*&!)$^Kanchanaburi also sinnlos - bis auf eine Sache!!!! Ich habe sie bezwungen! Die boese Bruecke ueber den Kwai. Nachdem ich ja bei meinem letzten Besuch so schmachvoll mit einem Bein reingefallen war und mir damit fies den Knoechel verknackst hatte, bin ich diesmal mit ein wenig mehr Respekt drueber gegangen und habe es auch tatsaechlich unverletzt auf die andere Seite (und zurueck) geschafft :))) Und naja, wir hatten natuerlich auch sonst viel Spass, egal ob Kanchanaburi total bloede ist oder nicht, indem wir zum Beispiel im Abendrot auf dem River-Kwai-Bridge-Platz sassen und die Backstreetboys analysierten... :D

Oh, das haette ich fast noch vergessen: wir liessen den Abend dann ganz Girlie-like mit einer Fussmassage ausklingen. Schee war's

Tuesday, July 6, 2010

Zur Vermeidung von Missverstaendnissen: Rastas sind nicht das selbe wie Dreadlocks. Rastas sind geflochtene Zoepfe und koennen wieder rausgemacht werden.

Saturday, June 26, 2010

Sangkhlaburi...

... wirkt nach Kambodscha irgendwie wie eine rosa Seifenblase. (Fast) alles ist sauber, niemand bettelt und man sieht auch selten offen Not. Natuerlich gibt's die, aber man sieht sie eben kaum. Bis auf eine Ausnahme. Gestern schlief ein schaetzungsweise 12-jaehriger behinderter Junge seinen Rausch auf meinem Schoss aus. Ihm sieht man die Not wirklich an. Armer Bursche.

Monday, June 21, 2010

"One night in Bangkok is the world your Oyster"

Naja gut, ich war zwei Naechte da. Am ersten Abend bin ich sofort ins Hotel und ins Bett gefallen. Hat mir allerdings nicht viel gebracht, um 2 Uhr nachts bin ich vor lauter Durst aufgewacht. Erst dachte ich mir: "Oh scheisse, es ist mitten in der Nacht und ich hab keine Baht, ich muss warten bis es Morgen ist." Aber dann "Oh, ich bin in Bangkok, d.h. es gibt 24-Stunden-Seveneleven und hier kostet das Wasser weniger als 1 Dollar". Hab mich also in meine Reisekleidung geschmissen und bin auf zum naechsten Seveneleven um die Ecke. Auf dem Rueckweg wurd ich dann von einem Italiener mit chinesisch-brasilianischen Wurzeln angesprochen und wir haben uns zusammen hingesetzt und ein bisschen geratscht. War sehr nett, als er aber davon anfing, dass er mir ne Massage geben wolle und wir zu ihm gehen koennten hab ich mich dann allerdings mit einem freundlichen "Good night" vom Acker gemacht. Witzig wars trotzdem...

Am naechsten Tag ging's fuer mich dann ganz gemuetlich durch die Stadt, ich hab ein paar meiner Rastas neu flechten (ach ja, ich hab jetzt Rastas - wann wenn nicht jetzt?!) und neue Ohrloecher stechen lassen und bin zum Wochenendmarket (mit dem Stadtbus, immer ein Erlebnis). Alles sehr relaxt.

Am Nachmittag kamen dann die Maedels und Swin von Baan Unrak in Bangkok an. Wir hatten uns verabredet um an dem Abend einen drauf zu machen. Wurd dann auch ein sehr netter Abend, leider waren die meisten relativ mued. Sam und ich haben uns davon aber nicht beeindrucken lassen und sind ziemlich angeheitert (nagut, ganz schoen betrunken) durch's naechtliche Bangkok. Auf dem Weg heim sind wir nochmal in die Kao San Road um nen Piercer zu suchen. Sie wollt sich das Ohr piercen lassen und ich mir die Nase. Leider hat der 24-Stunden-Piercer (natuerlich gibt's sowas in der Kao San Road) aber 3x mehr verlangt als die anderen und das war's uns dann doch nicht wert.

Am naechsten Tag sind wir dann noch nach China-Town um was zu Essen zu finden. Der Markt, ueber den wir geschlendert sind (naja, "auf dem wir uns durch's Gewuehl geschoben haben" trifft's eher) war uebrigens ziemlich schockierend. 60 Prozent Sexspielzeug und Pornos (und nicht nur normale!!). Heieiei, nach 3 Monaten Sangkhlaburi bin ich auch wirklich nix mehr gewoehnt... Hab mich dann aber nach einer Weile in Richtung Southern Bus Terminal gemacht, weil ich nicht den letzten Bus nach Sangkhlaburi verpassen wollte und hoffe, die anderen wurden kulinarisch noch gluecklich.

Nach Hause ging's dann mit dem Mini-Bus (einmal Umsteigen in Kanchanaburi, wo ich witzigerweise Harj und Zan, Lehrer aus der Baan Unrak School, getroffen hab) und das ist meist ein Erlebnis. Die Mischung aus steilen Huegeln, kurvigen Strassen und Fahrern die sich allesamt fuer Michael Schumacher halten ist wirklich witzig. Mir macht das zum Glueck nix aus, aber irgendwer kotzt immer. Was ein Glueck dass man in Thailand immer ne Plastiktuete dabei hat...

P.s.: ich war zwar betrunken, aber das Nasenpiercing will ich auch nuechtern noch!

Battambang (by night)

Battambang by night - is dead. Stephanie und ich waren um 21 Uhr ausgehfertig und es war einfach fast nix mehr offen. Mit viel Glueck und ein wenig gelaufe sind wir dann doch noch zu einem angenehmen Restaurant gekommen und hatten einen sehr netten Abend. Schwierig ist es allerdings nur, sein Essen zu geniessen, wenn ein ca 14-jaehriges Maedchen mit Baby an der Brust direkt neben einem steht und hungrig auf das Essen sieht. Wir sind erstmal davon ausgegangen dass sie Geld wollte, aber als wir fertig mit Essen waren, deutete sie auf unsere Ueberbleibsel und hat sie mit Freuden angenommen. Ein Glueck dass Stephanie so eine heikle Esserin ist und soviele verschiedene Sachen bestellt hatte - und deswegen soviel uebrig war. Am naechsten Tag haben wir einer anderen Mutter uebrigens was zu Essen gekauft.

Die Nacht in dem Hotel war okay - allerdings das Zimmer ziemlich freaky! Ein relativ hoher Raum, die Waende bis zur Decke hin gekachelt... Matze meinte, als ich ihm das erzaehlte: "also kurz gesagt, Du wohnst in nem Klo". Naja, mich hat das ganze allerdings eher an "The Saw" erinnert - also an eine Folterkammer in nem Horrorfilm... Naja, musste ja nicht so arg lange Zeit drin verbringen. Am naechsten Tag bin ich (nach nem netten Fruehstueck mit Stephanie) dann auch gleich weiter nach Bangkok, Battambong ist einfach keine Stadt, in der ich viel Zeit verbringen will.

Im Minibus von Poiphet nach Bangkok hab ich auch drei sehr nette Argentinier kennengelernt. Andres (ich weiss nur seinen Namen weil wir zufaellig nebeneinander gesessen haben) und ich redeten die ganzen 4 Stunden Fahrtzeit durch, war total nett. Die Argentinier sind dann am gleichen Abend weiter nach Ayutthaya und ich in die Kao San Road.

Battambang (die Tour)

Mjam



Der Tempel auf dem Berg











Die Bamboo-Railway












Wir sind um 12 Uhr losgefahren und etwa um 19 Uhr wieder am Hotel angekommen. Es war total super!








Als erstes ging's zu einem Tempel in dessen Baeumen riesige Fledermaeuse (Fruit-bats, denn sie ernaehren sich nur von Fruechten) hingen. In Kambodscha sind Fledermaeuse durchaus auch Nahrungsmittel. Nun darf man aber Tiere innerhalb von Tempelmauern nicht toeten und so leben die klugen Tierchen nun auf dem Gelaende. Wow, die waren wirklich nicht von schlechten Eltern, da war ich froh zu wissen, dass sie Vegetarier sind. Auf dem Hinweg sind wir uebrigens ueber eine Haengebruecke gefahren, das war mit dem Roller ein echt seltsames Gefuehl.Der naechste Stopp war ein Tempel auf einem Huegel. Um zu dem Tempel zu gelangen muss man ca 300 Stufen steigen - aber das war's auf jeden Fall wert. Der Tempel wurde ca im Jahre 1100 gebaut und gilt als Vorbild fuer Angkor Wat. Ein super schoener Ort. Relativ klein, mit Bauemchen, Ruinen und einer total schoenen Atmosphaere.








___________ zu den Killing-Caves. ____ wurde uns von lokalen Tourguides angeboten oben rumgefuehrt zu werden. Wir haben jedoch abgelehnt und meinten soviel gaeb's da ja wahrscheinlich gar nicht zu erzaehlen - bis uns eingefallen ist: wir haben ja einen Tourguide, wofuer haben wir den eigentlich?! Bun ist schon auf dem Tempelberg nicht mit rauf gekommen und hatte es sich gerade untern auch an diesem Berg gemuetlich gemacht. Er war nicht sonderlich begeistert, dass er mit uns auf den Berg musste.








Um auf den Berg zu kommen brauchten wir einen leistungsfaehigeren Roller als unseren, haben uns also einen fuer 1 Dollar pro Nase gemietet und sind zu dritt drauf auf den Berg hinauf. Das war gar nicht so ohne: die Strassen waren ziemlich abgenutzt und der Roller hat ganz schoen geaechzt. Hat aber - bis auf die letzten 3 Meter funktioniert. ____








Bin dann mit Bun auf dem Roller runtergefahren (Stephanie wollte die Treppe nehmen) und war heilfroh darueber, diesmal nicht zu dritt zu sein. Runter ist naemlich immer gefaehrlicher als hoch. Wir haben uns dann unten an einem strategisch guten Platz auf ein Maeuerchen gesessen und gewartet, dass die Fledermaeuse den Berg verlassen. Und tatsaechlich, bald darauf kam ein Strom von Fledermaeusen aus einem relativ kleinen Loch im Berg - und der Strom hoerte ueberhaupt nicht auf. Ich sass bestimmt 5 Minuten am Fusse des Berges und habe vertraeumt im rosa-blauen Abendhimmel abertausenden Fledermaeusen beim Abflug in die Nacht zugeschaut. Wunderbar!








Die Fahrt nach Battambang zurueck war im Dunkeln gar nicht so ohne, aber bevor wir zurueck zum Hotel sind, gab's noch ein letztes Highlight: frittierte Insekten! Bun hat uns zu einem Marktstand mit unglaublich vielen verschiedenen "Leckereien" gefuehrt. Wir haben Kakerlake, Schlange, Frosch und einen Riesenkaefer gegessen - von den frittierten (ganzen) Maeusen haben wir uns allerdings fern gehalten, das war einfach zu freakig. Wie es geschmeckt hat? Furchtbar. Und das seltsame daran: ich war ueberrascht. Ich bin aber immernoch davon ueberzeugt: man kann bestimmt Insekten lecker fritteren. Mit frischen Oel und guten Gewuerzen passt das bestimmt. Ganz eklig das Ganze, bin aber trotzdem sehr froh es gemacht (und hinter mir) zu haben.

Battambang (die Ankunft)

Die Fahrt nach Battambang war total schoen. Nachdem ich durch das letzte Bus-Fiasko schon vorgewarnt war, sass ich diesmal frueh genug am Reisebuero und wurde auch tatsaechlich zum Busbahnhof gebracht. Der Bus war ueberhaupt nicht touristisch und ich war die einzige Westlerin. Es gab auch Unterhaltung an Bord: die ganzen 4 Stunden Fahrt lief eine sehr seltsam anmutende (hab ja nicht verstanden worum's ging) Show mit vielen aufgemalten Schnauzbaerten und echten Lachern. Ich hab mich aber nicht stoeren lassen und das wirklich autenthische Ambiente genossen. Und geschlafen. :) War gut!

Im Bus hatte ich mir schon das Hotel aus dem Lonely Planet rausgesucht und musste mir so an der Haltestelle nur noch den Kerl mit dem richtigen Schild ausgucken. Der hat sich mir dann am Hotel auch gleich als Tourguide fuer die Gegend angeboten. War ein gutes Angebot und das hatte ich in der Art sowiso vor, also hab ich zugesagt. Stephanie, eine Franzoesin die etwa zur gleichen Zeit wie ich angekommen war, hat sich dann noch dazugesellt. Sie sass bei Bun, dem Tourguide, hinten auf dem Roller, waehrend ich meinen eigenen Roller gemietet habe und hinterher gefahren bin (juchuuh Rollerfahren!!).

Siem Reap (die dritte)

Der Himmel ueber den Floating Villages

Siem Reap by Night

Am naechsten Tag wollte ich dann nach Pnomh Phen, bin also frueh aufgestanden. Meinen Nachfragen am gestrigen Tag nach sollte ein Bus um 9.30 Uhr gehen. Nunja. Hab dann rausgefunden dass das auch stimmt - allerdings meinten die damit um 9.30 Uhr am Busbahnhof. Der Bus war dann also schonmal weg. Aergerlich, ich wollt naemlich so frueh in Pnomh Phen sein wie moeglich, aber kann man nix machen. Der naechste Bus ging um 13.30 Uhr - hat aber vergessen mich beim Reisebuero abzuholen! Ich waere also erst Abends in Pnom Penh angekommen und mein sehr enger Reiseplan waer dann 'n bisschen stressig geworden. Also bin ich noch 2 weitere Tage in Siem Reap geblieben, es hat mir schliesslich da ziemlich gut gefallen.

Die Abende mit Stella hab ich sehr genossen, Stella ist einfach eine tolle Frau! Tagsueber war ich sehr sehr faul und hab hauptsaechlich in Restaurants gesessen und gelesen. Jetzt hab ich darueber zwar ein schlechtes Gewissen - aber hey, wozu hat man denn Urlaub?! Ich waer gern nochmal in den zauberhaften Tempel in Angkor Wat gegangen, aber der Tagespreis von 20 Dollar war mir dafuer dann doch zu teuer.
Einen Versuch touristisch unterwegs zu sein hab ich dann aber doch noch gemacht: ich hab eine Fahrt zu den schwimmenden Villages im Tonie Sap see gebucht. Wir wurden mit dem Minibus zu einem Touri-Hafen gefahren, sind mit dem Boot durch einen laengeren Kanal gefahren und dann kam endlich der See. Das Boot hat an einer Fisch- und Krokodilfarm halt gemacht, die neben dem Versuch ein kleines Museum zu sein, eigentlich hauptsaechlich ein Touri-Shop war. Als wir dann die Tourfuehrerin gefragt haben was wir als naechstes machen, meinte sie "going home". Wow, wir waren also erstmal stinkig. 20 Dollar dafuer, auf nem See zu nem Shop gefahren zu werden? Anscheinend war der Wasserpegel dermassen niedrig, dass wir mit unserem Boot nirgends hingekommen waeren. Na - dann sollen sie die Tour eben zu der Jahreszeit nicht anbieten! Wir haben die arme Frau dann so bedraengt, dass sie uns doch noch zu einem vietnamesisch-kambodschanischen Schulboot fahren hat lassen. Das war wirklich sehenswert! Wir haben dann auch im Endeffekt 10 Dollar ohne Probleme wieder gekriegt. Naja, trotzdem, hat mich 5 Stunden meines Lebens gekostet...

Siem Reap (die zweite)


Feiern im "Angkor What?!"

Tha Prom (das Bild ist von Google, aber die Perspektive ist ziemlich genau die, in der ich sass)





Am folgenden Tag ist Katrine ganz frueh nach Bangkok gefahren und Stella musste ja arbeiten. Also bin ich allein nach Angkor Wat gefahren. Hab mir fuer den ganzen Tag ein TukTuk gemietet und wurd dann ganz dekadent durch ie Gegend gefahren. Das ganze Tempel-Areal heisst Angkor Wat (bekannt durch Historie und Lara Croft) und umfasst etliche Tempel.
Im eigentlichen Angkor Wat hab ich mich dann als allererstes unter nen Baum gelegt und ein bisschen geratzt :) Ich meine, wozu hab ich Urlaub und nen ganzen Tagespass?! Nachdem ich eine Weile durch verschiedene Tempel gelustwandert bin kam ich dann endlich am beeindruckendsten Tempel angekommen: Tha Prom. Der war suuuper toll. Sehr verfallen und rieeesengrosse Baeume mit mannsdicken Wurzeln. Total schoen! Leider gerade als ich dachte: wow, ich hab das perfekte Motiv gefunden - ging der Akku der Kamera aus... grrrr.... Ich werd aber demnaechst mal Fotos im Internet suchen und hier reinstellen, macht ja nix wenn die von nem anderen Touri kommen. Naja, aber fuer einen Nicht-archaelogen ist's fuer nen Nicht-Archaeologen zuviel. Zumal ich allein war und mich ein bisschen gelangweilt hab. Bin also zurueck nach Siem Reap gefahren und ein bisschen shoppen gegangen.

Abends ging's dann auf die Geburtstagsparty einer Freundin von Stella. Teresa arbeitet in einem Luxus-Hotel - und wohnt auch dort. Nach 3 Monaten Sangkhlaburi bin ich erstmal fast in Ohnmacht gefallen vor lauter Luxus und Komfort. War super :) Die Feier startete auf der Teresa's Terasse und wurde dann ins "Angkor What?!" verlegt, eine sehr nette Kneipe. Es war ein feucht-froehlicher Abend mit vielen netten Leuten. :)

Siem Reap (die erste)


Bella Stella in the Pool

In Siem Reap hab ich die Stella besucht. Sie hatte auch bei Baan Unrak gearbeitet, als ich dort angekommen war und macht inzwischen ein Praktikum bei einem Modedesigner in Siem Reap.
Nachdem ich mir am Abend vorher (in Bangkok) geschworen hatte vor der Rueckkehr nach Sangkhlaburi kein Pad Thai mehr zu essen (super lecker, aber irgendwann reicht's) ging's dann zusammen in ein mexikanischen Restaurant. Lecker!! In Siem Reap war uebrigens auch Katrine, die Daenin, mit der ich schon im Sueden war. Sie war zu der Zeit auch in Kambodscha und ist meinetwegen nochmal zurueck nach Siem Reap gekommen.

Den naechsten Tag haben wir (Stella, Katrine und ich) am Pool eines Hotels und auf dem Sattel von Kwats verbracht. War super :) Die Kwat-Tour ging durch die Suburbs von Siem Reap und wir haben unglaublich viel gesehen. War super interessant, nur leider konnten wir nie anhalten um Fotos zu machen. Abends .... hmmm... hab ich vergessen. Nein, mir ist's wieder eingefallen. Wir sind zu dritt in eine echte Kmaehr-Disko gegangen. War total interessant. Grundsaetzlich das Selbe wie in unseren Diskos, nur gibt's hier Tuersteher auch drinnen, die aufpassen dass sich auch ja niemand daneben benimmt. Man erkennt sie ganz leicht an der strammen Haltung, den verschraenkten Armen und dem boesen Blick :D Die Musik war hauptsaechlich Techno - aber irgendwann haben die dann auf Schmacht-schmuse-Musik umgestellt und wir haben uns von Dannen gemacht.

Die Fahrt nach Siem Reap...

... war laaang. Ich bin um 5.55 Uhr in Bangkok von der Hua Lumpong-Train-Station mit dem Zug nach Ay.... (ich kann mir den Namen der Stadt nie merken, ist auch egal) gefahren. Die Zugfahrt war toll, hab nur Thais und wahrscheinlich ein paar Kmaer (Kambodschaner) gesehen. Der grosse Nachteil des Zuges: er dauerte 6-7 Stunden, waehrend der Bus nur ca 4 Stunden braucht. Die Vorteile: der Preis (nur 48 Baht, also ca 1 Euro) und die idyllische, wenn auch ein bisschen langweilige Aussicht. Und natuerlich die Authentizitaet.
Von Ayydingsda gings dann mit dem TukTuk zur Grenze (nicht, ohne zu versuchen mir ein teures Visum in einem Reisebuero anzudrehen) - und ueber die Grenze zu gelangen ist hier definitiv nicht einfach. Nachdem ich 500 Baht Strafe zahlen musste weil ich anscheinen einen Tag "overstay" hatte (ich dachte der verwaschene Stempel im Pass sagt 14. Juni, anscheinend sagte er aber 11. Juni... bloed) musste ich gefuehlte 300x meinen Namen irgendwo hinschreiben, mir ein kambodschanisches Visum besorgen und den Beamten mit 100 Baht bestechen, dass er mich ohne abgegebenes Passfoto ins Land laesst.
Von Poiphot gings dann mit dem Bus nach Siem Reap. Wow, Poiphot ist wirkilch ein Drecksnest, da will man wirklich nicht laenger als noetig bleiben. Bin ich ja auch nicht. Hab zwei ganz nette Englaender getroffen und wir sind dann zusammen mit dem Bus nach Siem Reap gefahren.

Wednesday, June 16, 2010

Das bloede an Asien ist...

... dass man ueberhaupt nicht selbstmitleidisch werden darf. Kein von Herzen kommendes: "My life sucks!!", weil man an jeder Strassenecke Leute sieht, denen es offensichtlich 100% schlechter geht, als einem selbst...
Trotzdem, hier ein kleinlautes: "My life sucks a little bit (but of course not as much as...)." Ich weiss der Blog liest sich haeufig wie ein Happy-Reise-Tagebuch mit lauter interessanen Anekdoten, aber hey, das hier ist nicht der Platz um nen grossen Seelenstriptease hinzulegen. Momentan wuerd ich jedenfalls gern tauschen. Allerdings nicht mit den Ein-Beinigen-Typen, die hier rumhaengen... Und auch nicht mit den armen Kindern, die hier um Essen betteln... Und nicht mit den Waisen in den (meist von Westlern gefuehrten) Waisenhaeusern.... Und nicht mit dem ein-Beinigen Jungen (der vielleicht in einem Waisenhaus lebt - wer weiss - und somit die gesamte obrige Arschkarte gezogen hat)... Naja, you get the idea. Trotzdem. Alles Mist.

Kambodscha

Warum Kambodscha? Weil ich grad auf meinem Visa-run bin. Ich hab zwar ein 1-Jahres-Visum fuer Thailand, muss aber alle 90 Tage aus dem Land (90 Tage und nicht 3 Monate, die Einsicht musste ich mit einem Tag ''overstay'' teuer bezahlen). Und bei der Gelegenheit seh ich mir dann natuerlich Kambodscha an. Naja, viel gesehen hab ich bisher nicht, besuche z.Z. Stella (Maedel, das in Baan Unrak gearbeitet hat, als ich angefangen habe) und mach mir hauptsaechlich nen faulen Lenz in Siem Reap. Hab dabei natuerlich dauernd ein schlechtes Gewissen, weil man ja nicht alle Tage nach Kambodscha komm und was sehen sollte... Aber naja, hab Urlaub - und da sollte erlaubt sein, worauf man Lust hat!

Thursday, June 3, 2010

back to Koh Pangan







Das war auch keine schlechte Idee, zurueck zu den Maedels in ihr Resort (sie hatten es inzwischen gewechselt) zu gehen. Das Resort war jetzt zwar nicht unbedingt umwerfend, aber bezahlbar, direkt am Strand und mit ein paar netten Menschen bevoelkert. Ausserdem hatte ich bis dahin keine laengere Zeit an einem Ort verbracht und immer nur Inselhopping gemacht, da kam mir ein bisschen ausruhen gerade recht.

Caddy und Katrine hatten inzwischen vor Ort zwei Schweden und zwei Iren in unserem Alter kennengelernt. Tagsueber haben wir in der Sonne gebraten und Abends Karten gespielt. Nicht spannend, aber wirklich nett.
Wir haben dann am naechsten Abend den Strand besucht, an dem die Fullmoonpartys steigen (Halfmoonparty ist im Inselinnere), das hat mich erahnen lassen, wie gross die eigentliche Party sein muss. Denn, obwohl es ein stinknormaler Abend war, waren mehrere hundert Leute am Strand, es wurde Techno gespielt und getanzt - und Championsleage auf einer riesigen Leinwand angeschaut!! Das war surreal, ich sitz an einem traumhaften Strand in Thailand und guck mir ein Spiel von Deutschland an! Na, aber das hat mich nicht sonderlich lange gefesselt....

Am naechsten Tag hab ich mich dann auf die Heimreise gemacht. Eigentlich wollte ich in mehreren Tagesetappen gen Norden reisen, aber zum einen wollte Caddy nicht von ihrem Iren los (wir hatten geplant in einen Nationalpark wandern zu gehen) und zum anderen hab ich doch tatsaechlich Heimweh nach Sangkhlaburi gekriegt...


Die Fahrt heim ging dann so: Faehre, Bus, Bus: Bangkok, Mini-van: Kanchanaburi, Mini-Van: Sankhkla. Ich war ungefaehr 25 Stunden unterwegs, aber mit Nachtbus fuehlt es sich zum Glueck weniger an.

Koh Tao...




... wow!

Koh Tao hat mir richtig gut gefallen. Sehr bunt, nicht leer (etwas, das ich nach Koh Samui und Kanchanaburi richtig schaetzen gelernt hatte) und auch schoene Straende. Bin da auch witzigerweise gleich dem Gerd, den wir ja schon auf Koh Samui kennengelernt hatten, ueber den Weg gelaufen (der arbeitet da in einer Tauchschule gleich am Pier). Das war total gut, er hat mir dann gleich ein bisschen was von der Insel gezeigt. Ist halt immer praktisch, wenn man jemanden vor Ort kennt.

Auf Laenger war mir das aber doch nix, so allein auf der Insel (Gerd musste dann am naechsten Tag auch arbeiten) und die Maedels haben mir am Telefon so von ihrem Resort vorgeschwaermt.

Bin also dann also am naechsten Tag gleich wieder zurueck.

Und fuer alle, die sich jetzt fragen warum ich zum Teufel auf Koh Tao war und nicht tauchen - ich haette sooo gerne gewollt, aber ich hatte an Weihnachten ne OP am Trommelfell und fuers Tauchen ist das leider nicht genug verheilt. LEIDER!!

Koh Pangan...




... ist eine total schoene, wilde Insel.

Grundsaetzlich war ich ueberhaupt nicht festgelegt in diesem Urlaub was ich machen wollte. Nur eins war klar: ich wollte auf die Halfmoonparty!! ... interessanterweise ist das das einzige, was ich nicht gemacht hab.
Als wir die Faehre von Koh Samui nach Koh Pangan genommen haben hab ich mir die Leute da so angeschaut und mir gedacht: mit denen will ich nicht feiern. Waren alles so Poser, die unbedingt eine Message an die Aussenwelt loswerden wollen. Da hatt ich einfach keine Lust mehr. Wir haben die Nacht dann in einem ganz netten, fuer Backpacker sehr luxurioesen Resort am A... der Insel verbracht. War schoen, aber wir sind leider zu spaet angekommen um den Strand zu geniessen. Am Abend haben wir noch unsere weiteren Plaene besprochen. Die Maedels wollten unbedingt zu der Party, ich war aber nicht so scharf drauf wegen der Leuts - und ausserdem bin ich ja immernoch humpelnderweise durch die Welt spaziert.
Ich hab mich dann also am naechsten Tag allein auf den Weg nach Koh Tao gemacht. Caddy war da schonmal und wollte nicht mehr hin, mir wurde die Insel aber von einigen Leuten herzlichst empfohlen.

Koh Samui...










...
Unser Resort am Strand
dagegen war traumhaft!!!
Wir haben mit unserer Resort-Wahl auch dann den absoluten Jackpot geholt (dank Lonely Planet). Absolut bezahlbar und mit den winzigen Huettchen direkt an einem kilometerlangen Sandstrand. WOW! Auch wenn wir auf der Insel unterwegs waren, oeffnete sich an der Seite immer wieder eine Ausblick aus dem Katalog. Ich hab mir bei diesem Insel-Urlaub immer wieder gedacht: Das sind Traumstraende, die passieren sonst nur anderen! Also, toll!

Auch in Koh Samui gibt es einen Ballermann. Der war dann nicht ganz so leer, aber trotzdem nichts, was ich mir nochmal geben muss. Danach (ich habs nicht sonderlich lang da ausgehalten), haben Katrine und ich uns noch an den Strand gesetzt und schon kamen ein paar andere Backpacker an und haben sich zu uns gesetzt. Alles nicht sonderlich spannend, war aber nett. Als es dann nach einer Weile anfing zu stuermen hatte ich die gloriose Idee (und das ist jetzt mal nicht sarkastisch gemeint) ins Wasser zu gehen. Und es war FANTASTISCH!! Ein warmer Ozean mit einigem Wellengang in der Nacht, das ist wirklich eine tolle Erfahrung. :) Als dann einer der Kerle versucht hat mich anzumachen hab ich das allerdings als Zeichen gesehen, mich zu verabschieden.

Am naechsten Tag sind wir dann mit Gerd (Freigeist im gleichen Resort) ein bisschen durch die Gegend gekurvt. Leider waren alle Sehenswuerdigkeiten (z.B. Wasserfaelle) mit Eintrittspreisen versehen und ich wollt nicht fuer was zahlen, wo ich nicht weiss ob's das auch wert ist (wahrscheinlich wars das auch nicht). Aber das rumcruisen war schoen :)
Am Abend kam dann auch die Caddy nach und wir sassen wieder mit ein paar Leuten (lustigerweise deutschen Maedels von denen auch eins grad Diplomarbeit in Sozialer Arbeit geschrieben hat) am Strand.

Am naechsten Tag gings dann nach Koh Pangan - wir wollten ja auf die Halfmoonparty!!

Kanchanaburi...

:D
Die gibts wohl ueberall... :D


Caddy auf der beruechtigten River-Kwai-Bridge


... sucks!!! Es war wirklich phaenomenal frustrierend. Wir hatten zwar eine wunderschoene Unterkunft direkt am Kwai (und noch dazu sau-billig) und die lag auch noch mitten in der Party-Meile. Allerdings gibt es nichts traurigeres als eine tote Partymeile. Die meisten Bars waren von denjenigen Bevoelkert, die die Touris reinlocken sollten - und sonst so gut wie leer. Das bedeutete in ungefaehr 6 nebeneinanderliegenden Bars ungefaehr 5 muede aussehende Thai-Frauen und 1 oder 2 alte Saecke (baeh!).

Vielleicht hab ich auch nur meine Prioritaeten falsch gesetzt. Kanchanaburi ist naemlich historisch und kulturell gesehen gar nicht so uebel. Wir waren in einer Hoehlenlandschaft, die als Tempel genutzt wurde und seit ein paar Jarhunderten von Steinfiguren und Buddhas bevoelkert ist. Das war cool. Ausserdem ist Kancha die Staedte der "Bruecke am Kwai" (der eigentlich Kwaeh heisst, Kwai heisst "Wasserbueffel"), die einige Menschenleben gekostet hat. Es ging im 2. Weltkrieg um Japanische Kriegsgefangene (Amerikaner, Australier...), die fuer den Bau einer strategisch geplanten Eisenbahnstrecke geschunden wurden.

Tja, und seit dem 15. Mai gehoer ich nun auch zu den Opfern. Allerdings phaenomenal bloede selbstverschuldet :) In der Mitte der Bruecke fuehrt ein Eisensteg, an den Raendern sind nur Holzplanken mit mitunter riesigen Luecken dazwischen. Ich lief hinter Caddy (Muenchen) und sah, wie sie ueber diese Luecken stieg. Sensationsreporterin, wie ich nunmal bin, dachte ich mir: das muss ich fotografieren um spaeter zu zeigen, wie gefaehrlich die Bruecke ist. Wohlgemerkt, das denk ich mir alles im Gehen. Und im Gehen zueck ich meine Kamera, zoome - und fall mit einem Fuss in eins der Loecher! Tja, Dummheit tut eben doch weh. :D Es hat natuerlich jeder geschaut als ich mit voller Wucht auf die Planken rasselte. Als mir ungefaehr 10 Menschen hochhalfen und fragten wie's mir geht meinte ich dann dementsprechend: "Das einzige was verletzt ist, ist nur mein Stolz." Das hat sich im Nachhinein uebrigens als falsch rausgestellt. Hab mir neben nem kleinen aber fiesen Schnitt auch einen Handtellergrossen blauen Fleck und - das ist im Urlaub natuerlich traumhaft praktisch - nen dicken, schmerzenden Knoechel geholt. Den Rest des Urlaubs bin ich dann rumgehumpelt... Naja, hoffentlich hab ich was draus gelernt.
Naja, der Abend war dann... stellt Euch einfach den Ballermann vor, allerdings leer und nur mit einzelnen 80- und 18jaehrigen voll. Nunja...

Am naechsten Tag wollten wir dann zu den Erawan-Falls, eine Reihe von Wasserfaellen, die ineinander uebergehen. Soll toll sein, aber wir wollte nicht 800 Baht fuer eine gefuehrte Tour zahlen und der Bus, der uns angeblich dahin bringen sollte, kam nicht. Kancha war also ein voller Erfolg...

Dementsprechend begeistert war ich von Kancha. Kathrine (Daenemark) und ich haben dann abends noch den spontanen Entschluss getroffen nicht noch eine Nacht in Kancha zu verbringen, haben den letzten Bus nach Bangkok genommen und sind von da aus (auch per Nachtbus) nach Koh Samui... Und wir haben diese Entscheidung definitiv nicht bereut!

Saturday, May 22, 2010

Uuuurlaub!!

Isch hab URLAUB!! Und das schon seit einer ganzen Woche - es kommt mir aber schon viel laenger vor, so viele neue Eindruecke und Erlebnisse gabs. Grad stuermt's 'n bisschen, da nutz ich die Gelegenheit, den Blog hier mal auf den neuesten Stand zu bekommen. Auf gehts...

(Nachtrag: damit wars dann allerdings nix. Mit Stromausfall muss man auch im Sueden Thailands rechnen)

Thursday, May 6, 2010

Ballack, drei unglaublich aufregende Pagoden und eine Haengematte




Gestern war mal wieder mein freier Tag. Jaja, ich weiss, das hier liesst sich, als wuerden sich meine freien Tage aneinanderreihen, aber ich will hier mal betonen: hier wird 6 Tage die Woche gearbeitet, ist also nix mit Wochenende.
Aber wie gesagt, gestern war mein freier Tag, hab ihn zusammen mit Adeline (Frankreich), der neuen Kurzzeit-Volunteer (nein, in Englisch wird nicht gegendert *gg*) genommen. Wir sind zu den beruehmten 3 Pagodas gefahren, das mit dem Sammeltaxi ca ne halbe Stunde von Sangkhlaburi entfernt. Und Mannomann, ist das AUFREGEND da!! Das Bild in der Mitte zeigt die drei Pagoden... und das wars dann auch so ziemlich. Einigermassen nett war der Touri-Markt drumrum, da konnt ich meine Shopping-Lust ein bisschen ausleben. Aber sonst... Macht nix, so sind wir wenigstens mal ein bisschen in der Gegend rumgekommen und wir hatten ja sonst nix zu tun.
Oh, da ist doch noch ein - einigermassen - interessanter Fakt ueber "three pagoda": Sie liegen direkt an der Grenze zu Burma (Myanmar), wie man an dem Schild sehen kann. Die Grenze ist gesperrt und das ist auch gut so, auf der anderen Seite gabs in letzter Zeit ein par Querelen. Davon hat man aber nix gemerkt. So, hab also auch Burma gesehen... oder jedenfalls ein paar burmesische Baeume. ;)
Danach gings zurueck und an den Fluss (siehe Bild ganz oben). War sehr entspannend, kann ich nur empfehlen :) Dort haben wir dann auch Hongza getroffen, einen sehr mitteilungsbeduerftigen Mon (Volksstamm in Burma), der leider leider nur sehr wenig englisch konnte. Nunja, fuer "Bundesliga" und "Ballack" hat's gereicht :D Fussball vereint eben doch!

Alles in allem ein gelungener, sonniger Tag. Ziemlich die Laune verhagelt hat's mir dann aber doch, als wir heim kamen: mein Bettbezug, den ich aus Deutschland mitgenommen hab, wurde von der Veranda geklaut. Ganz schoener Mist, ist aber nicht das erste Mal. Ne Haengematte, die lose rumlag, wurd auch schon mitgenommen und auch eine Hose, die aber an einem zurueckgebliebenen Kerl wiedergefunden wurde (und ich meine hier nicht zurueckgeblieben als Beschimpfung, sondern Fakt).
Als waer das ganze geklaue nicht schon aergerlich wenn es um rumliegendes bzw. -haengendes Zeugs geht, gibt es leider ein unschoenes Update: heute wurde uns eine Haengematte von der Veranda geschnitten. Das Corpus Delicti, ein Rasiermesser, lag noch auf einem Hockerchen daneben, aber die Haengematte ist futsch. Mal gucken, was wir dagegen so machen werden. Aber sau aergerlich!