Mjam
Der Tempel auf dem Berg
Die Bamboo-Railway
Wir sind um 12 Uhr losgefahren und etwa um 19 Uhr wieder am Hotel angekommen. Es war total super!
Als erstes ging's zu einem Tempel in dessen Baeumen riesige Fledermaeuse (Fruit-bats, denn sie ernaehren sich nur von Fruechten) hingen. In Kambodscha sind Fledermaeuse durchaus auch Nahrungsmittel. Nun darf man aber Tiere innerhalb von Tempelmauern nicht toeten und so leben die klugen Tierchen nun auf dem Gelaende. Wow, die waren wirklich nicht von schlechten Eltern, da war ich froh zu wissen, dass sie Vegetarier sind. Auf dem Hinweg sind wir uebrigens ueber eine Haengebruecke gefahren, das war mit dem Roller ein echt seltsames Gefuehl.Der naechste Stopp war ein Tempel auf einem Huegel. Um zu dem Tempel zu gelangen muss man ca 300 Stufen steigen - aber das war's auf jeden Fall wert. Der Tempel wurde ca im Jahre 1100 gebaut und gilt als Vorbild fuer Angkor Wat. Ein super schoener Ort. Relativ klein, mit Bauemchen, Ruinen und einer total schoenen Atmosphaere.
___________ zu den Killing-Caves. ____ wurde uns von lokalen Tourguides angeboten oben rumgefuehrt zu werden. Wir haben jedoch abgelehnt und meinten soviel gaeb's da ja wahrscheinlich gar nicht zu erzaehlen - bis uns eingefallen ist: wir haben ja einen Tourguide, wofuer haben wir den eigentlich?! Bun ist schon auf dem Tempelberg nicht mit rauf gekommen und hatte es sich gerade untern auch an diesem Berg gemuetlich gemacht. Er war nicht sonderlich begeistert, dass er mit uns auf den Berg musste.
Um auf den Berg zu kommen brauchten wir einen leistungsfaehigeren Roller als unseren, haben uns also einen fuer 1 Dollar pro Nase gemietet und sind zu dritt drauf auf den Berg hinauf. Das war gar nicht so ohne: die Strassen waren ziemlich abgenutzt und der Roller hat ganz schoen geaechzt. Hat aber - bis auf die letzten 3 Meter funktioniert. ____
Bin dann mit Bun auf dem Roller runtergefahren (Stephanie wollte die Treppe nehmen) und war heilfroh darueber, diesmal nicht zu dritt zu sein. Runter ist naemlich immer gefaehrlicher als hoch. Wir haben uns dann unten an einem strategisch guten Platz auf ein Maeuerchen gesessen und gewartet, dass die Fledermaeuse den Berg verlassen. Und tatsaechlich, bald darauf kam ein Strom von Fledermaeusen aus einem relativ kleinen Loch im Berg - und der Strom hoerte ueberhaupt nicht auf. Ich sass bestimmt 5 Minuten am Fusse des Berges und habe vertraeumt im rosa-blauen Abendhimmel abertausenden Fledermaeusen beim Abflug in die Nacht zugeschaut. Wunderbar!
Die Fahrt nach Battambang zurueck war im Dunkeln gar nicht so ohne, aber bevor wir zurueck zum Hotel sind, gab's noch ein letztes Highlight: frittierte Insekten! Bun hat uns zu einem Marktstand mit unglaublich vielen verschiedenen "Leckereien" gefuehrt. Wir haben Kakerlake, Schlange, Frosch und einen Riesenkaefer gegessen - von den frittierten (ganzen) Maeusen haben wir uns allerdings fern gehalten, das war einfach zu freakig. Wie es geschmeckt hat? Furchtbar. Und das seltsame daran: ich war ueberrascht. Ich bin aber immernoch davon ueberzeugt: man kann bestimmt Insekten lecker fritteren. Mit frischen Oel und guten Gewuerzen passt das bestimmt. Ganz eklig das Ganze, bin aber trotzdem sehr froh es gemacht (und hinter mir) zu haben.
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