Monday, June 21, 2010

"One night in Bangkok is the world your Oyster"

Naja gut, ich war zwei Naechte da. Am ersten Abend bin ich sofort ins Hotel und ins Bett gefallen. Hat mir allerdings nicht viel gebracht, um 2 Uhr nachts bin ich vor lauter Durst aufgewacht. Erst dachte ich mir: "Oh scheisse, es ist mitten in der Nacht und ich hab keine Baht, ich muss warten bis es Morgen ist." Aber dann "Oh, ich bin in Bangkok, d.h. es gibt 24-Stunden-Seveneleven und hier kostet das Wasser weniger als 1 Dollar". Hab mich also in meine Reisekleidung geschmissen und bin auf zum naechsten Seveneleven um die Ecke. Auf dem Rueckweg wurd ich dann von einem Italiener mit chinesisch-brasilianischen Wurzeln angesprochen und wir haben uns zusammen hingesetzt und ein bisschen geratscht. War sehr nett, als er aber davon anfing, dass er mir ne Massage geben wolle und wir zu ihm gehen koennten hab ich mich dann allerdings mit einem freundlichen "Good night" vom Acker gemacht. Witzig wars trotzdem...

Am naechsten Tag ging's fuer mich dann ganz gemuetlich durch die Stadt, ich hab ein paar meiner Rastas neu flechten (ach ja, ich hab jetzt Rastas - wann wenn nicht jetzt?!) und neue Ohrloecher stechen lassen und bin zum Wochenendmarket (mit dem Stadtbus, immer ein Erlebnis). Alles sehr relaxt.

Am Nachmittag kamen dann die Maedels und Swin von Baan Unrak in Bangkok an. Wir hatten uns verabredet um an dem Abend einen drauf zu machen. Wurd dann auch ein sehr netter Abend, leider waren die meisten relativ mued. Sam und ich haben uns davon aber nicht beeindrucken lassen und sind ziemlich angeheitert (nagut, ganz schoen betrunken) durch's naechtliche Bangkok. Auf dem Weg heim sind wir nochmal in die Kao San Road um nen Piercer zu suchen. Sie wollt sich das Ohr piercen lassen und ich mir die Nase. Leider hat der 24-Stunden-Piercer (natuerlich gibt's sowas in der Kao San Road) aber 3x mehr verlangt als die anderen und das war's uns dann doch nicht wert.

Am naechsten Tag sind wir dann noch nach China-Town um was zu Essen zu finden. Der Markt, ueber den wir geschlendert sind (naja, "auf dem wir uns durch's Gewuehl geschoben haben" trifft's eher) war uebrigens ziemlich schockierend. 60 Prozent Sexspielzeug und Pornos (und nicht nur normale!!). Heieiei, nach 3 Monaten Sangkhlaburi bin ich auch wirklich nix mehr gewoehnt... Hab mich dann aber nach einer Weile in Richtung Southern Bus Terminal gemacht, weil ich nicht den letzten Bus nach Sangkhlaburi verpassen wollte und hoffe, die anderen wurden kulinarisch noch gluecklich.

Nach Hause ging's dann mit dem Mini-Bus (einmal Umsteigen in Kanchanaburi, wo ich witzigerweise Harj und Zan, Lehrer aus der Baan Unrak School, getroffen hab) und das ist meist ein Erlebnis. Die Mischung aus steilen Huegeln, kurvigen Strassen und Fahrern die sich allesamt fuer Michael Schumacher halten ist wirklich witzig. Mir macht das zum Glueck nix aus, aber irgendwer kotzt immer. Was ein Glueck dass man in Thailand immer ne Plastiktuete dabei hat...

P.s.: ich war zwar betrunken, aber das Nasenpiercing will ich auch nuechtern noch!

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