
... hab ich bisher immer mit den Maedels verbracht. Wie gesagt, wir arbeiten 6x die Woche.
Einmal sind wir auf dem See zu einem versunkenen Tempel gefahren. War ziemlich cool, der ist naemlich zur Zeit gar nicht versunken, weil es so heiss und so kurz vor der Regenzeit ist. Der See ist ein kuenstlicher See, der durch ein Wasserkraftwerk Strom fuer Bangkok produziert. Vor ungefaehr 30 Jahren wurden also die ganzen Leute umgesiedelt - der Tempel aber nicht. Wenn der Wasserpegel also so niedrig ist wie z.Z.(unglaublich, wie sehr das schwankt) kann man ihn anschauen und begehen. Nicht besonders gross, aber so was versunkenes hat ja immer einen geheimnisvollen Touch. Jedenfalls in meiner Phantasie ;)
Einen anderen freien Tag haben wir fuer "Tubing" genutzt. Man leiht sich das innere, aufblasbare eines Reifens (fuer uns natuerlich entsprechen gross) und laesst sich darauf den Fluss runter tragen. Das war wirklich enorm!! Ich musst mich immer wieder zwicken und mich dran erinnern, dass ich grad einen Fluss im Dschungel runter segel. An einem Stueck haben wir kleine Moenche (ca 8-14 Jahre alt) beim Baden ueberrascht. Die sind dann ganz schnell raus, als sie uns gesehen haben - Moenche duerfen naemlich keine Frauen beruehren - aber sobald wir vorbei waren, sind sie wieder reingesprungen.
Wir haben uns uebrigens alle Jesus-maessig verbrannt. War ja irgendwie klar... :) Der Ausstieg war dann auch einigermassen abendteuerlich, der Verleiher sprach naemlich kein Englisch und es hiess nur von Bekannten, dass dann nach 2 Stunden irgendwann ein Seil kommt, das signalisiert dass wir rausmuessen. Tja. Nach 2 1/2 Stunden haben wir uns langsam gefragt, ob wirs vielleicht verpasst haben. Waer doof. Wir sind aus dem Wasser geklettert, einige Zeit lang rumgeirrt und haben dann - ca 50 Meter weiter - den tatsaechlichen Ausstiegspunkt gefunden. Aber nun gibt so ein Seil quer ueber den Fluss gespannt noch keinen Anhaltspunkt, auf welcher SEITE man denn bitte raus soll. Auf der anderen Seite waren Schilder, das sah doch gut aus. Wir also ins Wasser, durch den Fluss und auf der anderen Seite wieder raus. Das alles natuerlich unglaublich grazioes +gg+. Auf der anderen Seite sass ein Kerl, der - nach einigen Verstaendigungsschwierigkeiten - deutete, wir muessten auf die andere Seite... Nunja, hilft ja nix. Wir also auf die andere seite und sind nach gut Glueck einer Strasse gefolgt, die uns zu der Mainroad fuehren sollte, auf der wir zum Ausgangspunkt trampen mussten. Hat auch - nach einiger Schlepperei - prima geklappt. Trampen ist hier wohl relativ einfach. Sogar mit vier riesigen Reifen. Hier faehrt jeder 2. ein Mofa und jeder 5. einen Pickup, auf dem sie einen auch gern mal mitnehmen.
War eine super Erfahrung, wir waren aber allesamt fix und fertig danach...
Fotos hab ich davon leider nicht, da keiner eine wasserfeste Kamera dabei hatte. Waeren tolle Bilder geworden.
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