Tuesday, July 6, 2010
Saturday, June 26, 2010
Sangkhlaburi...
Monday, June 21, 2010
"One night in Bangkok is the world your Oyster"
Am naechsten Tag ging's fuer mich dann ganz gemuetlich durch die Stadt, ich hab ein paar meiner Rastas neu flechten (ach ja, ich hab jetzt Rastas - wann wenn nicht jetzt?!) und neue Ohrloecher stechen lassen und bin zum Wochenendmarket (mit dem Stadtbus, immer ein Erlebnis). Alles sehr relaxt.
Am Nachmittag kamen dann die Maedels und Swin von Baan Unrak in Bangkok an. Wir hatten uns verabredet um an dem Abend einen drauf zu machen. Wurd dann auch ein sehr netter Abend, leider waren die meisten relativ mued. Sam und ich haben uns davon aber nicht beeindrucken lassen und sind ziemlich angeheitert (nagut, ganz schoen betrunken) durch's naechtliche Bangkok. Auf dem Weg heim sind wir nochmal in die Kao San Road um nen Piercer zu suchen. Sie wollt sich das Ohr piercen lassen und ich mir die Nase. Leider hat der 24-Stunden-Piercer (natuerlich gibt's sowas in der Kao San Road) aber 3x mehr verlangt als die anderen und das war's uns dann doch nicht wert.
Am naechsten Tag sind wir dann noch nach China-Town um was zu Essen zu finden. Der Markt, ueber den wir geschlendert sind (naja, "auf dem wir uns durch's Gewuehl geschoben haben" trifft's eher) war uebrigens ziemlich schockierend. 60 Prozent Sexspielzeug und Pornos (und nicht nur normale!!). Heieiei, nach 3 Monaten Sangkhlaburi bin ich auch wirklich nix mehr gewoehnt... Hab mich dann aber nach einer Weile in Richtung Southern Bus Terminal gemacht, weil ich nicht den letzten Bus nach Sangkhlaburi verpassen wollte und hoffe, die anderen wurden kulinarisch noch gluecklich.
Nach Hause ging's dann mit dem Mini-Bus (einmal Umsteigen in Kanchanaburi, wo ich witzigerweise Harj und Zan, Lehrer aus der Baan Unrak School, getroffen hab) und das ist meist ein Erlebnis. Die Mischung aus steilen Huegeln, kurvigen Strassen und Fahrern die sich allesamt fuer Michael Schumacher halten ist wirklich witzig. Mir macht das zum Glueck nix aus, aber irgendwer kotzt immer. Was ein Glueck dass man in Thailand immer ne Plastiktuete dabei hat...
P.s.: ich war zwar betrunken, aber das Nasenpiercing will ich auch nuechtern noch!
Battambang (by night)
Die Nacht in dem Hotel war okay - allerdings das Zimmer ziemlich freaky! Ein relativ hoher Raum, die Waende bis zur Decke hin gekachelt... Matze meinte, als ich ihm das erzaehlte: "also kurz gesagt, Du wohnst in nem Klo". Naja, mich hat das ganze allerdings eher an "The Saw" erinnert - also an eine Folterkammer in nem Horrorfilm... Naja, musste ja nicht so arg lange Zeit drin verbringen. Am naechsten Tag bin ich (nach nem netten Fruehstueck mit Stephanie) dann auch gleich weiter nach Bangkok, Battambong ist einfach keine Stadt, in der ich viel Zeit verbringen will.
Im Minibus von Poiphet nach Bangkok hab ich auch drei sehr nette Argentinier kennengelernt. Andres (ich weiss nur seinen Namen weil wir zufaellig nebeneinander gesessen haben) und ich redeten die ganzen 4 Stunden Fahrtzeit durch, war total nett. Die Argentinier sind dann am gleichen Abend weiter nach Ayutthaya und ich in die Kao San Road.
Battambang (die Tour)
Mjam
Der Tempel auf dem Berg
Die Bamboo-Railway
Wir sind um 12 Uhr losgefahren und etwa um 19 Uhr wieder am Hotel angekommen. Es war total super!
Als erstes ging's zu einem Tempel in dessen Baeumen riesige Fledermaeuse (Fruit-bats, denn sie ernaehren sich nur von Fruechten) hingen. In Kambodscha sind Fledermaeuse durchaus auch Nahrungsmittel. Nun darf man aber Tiere innerhalb von Tempelmauern nicht toeten und so leben die klugen Tierchen nun auf dem Gelaende. Wow, die waren wirklich nicht von schlechten Eltern, da war ich froh zu wissen, dass sie Vegetarier sind. Auf dem Hinweg sind wir uebrigens ueber eine Haengebruecke gefahren, das war mit dem Roller ein echt seltsames Gefuehl.Der naechste Stopp war ein Tempel auf einem Huegel. Um zu dem Tempel zu gelangen muss man ca 300 Stufen steigen - aber das war's auf jeden Fall wert. Der Tempel wurde ca im Jahre 1100 gebaut und gilt als Vorbild fuer Angkor Wat. Ein super schoener Ort. Relativ klein, mit Bauemchen, Ruinen und einer total schoenen Atmosphaere.
___________ zu den Killing-Caves. ____ wurde uns von lokalen Tourguides angeboten oben rumgefuehrt zu werden. Wir haben jedoch abgelehnt und meinten soviel gaeb's da ja wahrscheinlich gar nicht zu erzaehlen - bis uns eingefallen ist: wir haben ja einen Tourguide, wofuer haben wir den eigentlich?! Bun ist schon auf dem Tempelberg nicht mit rauf gekommen und hatte es sich gerade untern auch an diesem Berg gemuetlich gemacht. Er war nicht sonderlich begeistert, dass er mit uns auf den Berg musste.
Um auf den Berg zu kommen brauchten wir einen leistungsfaehigeren Roller als unseren, haben uns also einen fuer 1 Dollar pro Nase gemietet und sind zu dritt drauf auf den Berg hinauf. Das war gar nicht so ohne: die Strassen waren ziemlich abgenutzt und der Roller hat ganz schoen geaechzt. Hat aber - bis auf die letzten 3 Meter funktioniert. ____
Bin dann mit Bun auf dem Roller runtergefahren (Stephanie wollte die Treppe nehmen) und war heilfroh darueber, diesmal nicht zu dritt zu sein. Runter ist naemlich immer gefaehrlicher als hoch. Wir haben uns dann unten an einem strategisch guten Platz auf ein Maeuerchen gesessen und gewartet, dass die Fledermaeuse den Berg verlassen. Und tatsaechlich, bald darauf kam ein Strom von Fledermaeusen aus einem relativ kleinen Loch im Berg - und der Strom hoerte ueberhaupt nicht auf. Ich sass bestimmt 5 Minuten am Fusse des Berges und habe vertraeumt im rosa-blauen Abendhimmel abertausenden Fledermaeusen beim Abflug in die Nacht zugeschaut. Wunderbar!
Die Fahrt nach Battambang zurueck war im Dunkeln gar nicht so ohne, aber bevor wir zurueck zum Hotel sind, gab's noch ein letztes Highlight: frittierte Insekten! Bun hat uns zu einem Marktstand mit unglaublich vielen verschiedenen "Leckereien" gefuehrt. Wir haben Kakerlake, Schlange, Frosch und einen Riesenkaefer gegessen - von den frittierten (ganzen) Maeusen haben wir uns allerdings fern gehalten, das war einfach zu freakig. Wie es geschmeckt hat? Furchtbar. Und das seltsame daran: ich war ueberrascht. Ich bin aber immernoch davon ueberzeugt: man kann bestimmt Insekten lecker fritteren. Mit frischen Oel und guten Gewuerzen passt das bestimmt. Ganz eklig das Ganze, bin aber trotzdem sehr froh es gemacht (und hinter mir) zu haben.
Battambang (die Ankunft)
Im Bus hatte ich mir schon das Hotel aus dem Lonely Planet rausgesucht und musste mir so an der Haltestelle nur noch den Kerl mit dem richtigen Schild ausgucken. Der hat sich mir dann am Hotel auch gleich als Tourguide fuer die Gegend angeboten. War ein gutes Angebot und das hatte ich in der Art sowiso vor, also hab ich zugesagt. Stephanie, eine Franzoesin die etwa zur gleichen Zeit wie ich angekommen war, hat sich dann noch dazugesellt. Sie sass bei Bun, dem Tourguide, hinten auf dem Roller, waehrend ich meinen eigenen Roller gemietet habe und hinterher gefahren bin (juchuuh Rollerfahren!!).
Siem Reap (die dritte)
Der Himmel ueber den Floating Villages
Siem Reap by NightDie Abende mit Stella hab ich sehr genossen, Stella ist einfach eine tolle Frau! Tagsueber war ich sehr sehr faul und hab hauptsaechlich in Restaurants gesessen und gelesen. Jetzt hab ich darueber zwar ein schlechtes Gewissen - aber hey, wozu hat man denn Urlaub?! Ich waer gern nochmal in den zauberhaften Tempel in Angkor Wat gegangen, aber der Tagespreis von 20 Dollar war mir dafuer dann doch zu teuer.
Einen Versuch touristisch unterwegs zu sein hab ich dann aber doch noch gemacht: ich hab eine Fahrt zu den schwimmenden Villages im Tonie Sap see gebucht. Wir wurden mit dem Minibus zu einem Touri-Hafen gefahren, sind mit dem Boot durch einen laengeren Kanal gefahren und dann kam endlich der See. Das Boot hat an einer Fisch- und Krokodilfarm halt gemacht, die neben dem Versuch ein kleines Museum zu sein, eigentlich hauptsaechlich ein Touri-Shop war. Als wir dann die Tourfuehrerin gefragt haben was wir als naechstes machen, meinte sie "going home". Wow, wir waren also erstmal stinkig. 20 Dollar dafuer, auf nem See zu nem Shop gefahren zu werden? Anscheinend war der Wasserpegel dermassen niedrig, dass wir mit unserem Boot nirgends hingekommen waeren. Na - dann sollen sie die Tour eben zu der Jahreszeit nicht anbieten! Wir haben die arme Frau dann so bedraengt, dass sie uns doch noch zu einem vietnamesisch-kambodschanischen Schulboot fahren hat lassen. Das war wirklich sehenswert! Wir haben dann auch im Endeffekt 10 Dollar ohne Probleme wieder gekriegt. Naja, trotzdem, hat mich 5 Stunden meines Lebens gekostet...